Grenzumgang letzter Teil
Hier ist die Einladung als sauber formatierter Text:
🚶 Einladung zum Grenzumgang – Teil 3
📅 Samstag, 30. Mai 2026
📍 Treffpunkt
Ehemaliges Schützenhaus Zihl – 13:30 Uhr
⚠️ Achtung Autofahrer: Bitte den Parkplatz beim Chrosihus benützen.
🥾 Wanderroute
Schützenhaus → Reservoir Chatzli → Willibach → Bürgerheim → Industrie Widenmatt (Baumann Holzbau)
🕐 Wanderzeit: ca. 1½ Stunden
👟 Gute Schuhe empfohlen
🔥 Anschliessend
Bräteln und gemütliches Beisammensein auf der Dachterrasse bei der Firma Baumann Holzbau
🍽️ Imbiss offeriert durch den Verein
🌦️ Bei zweifelhafter Witterung
Ab 12:00 Uhr Auskunft bei:
📞 079 692 35 72 – Peter Eichenberger
♿ Fahrdienst
Ein Fahrdienst zu Baumann Holzbau steht Gehbehinderten zur Verfügung.
📞 079 692 35 72 – Peter Eichenberger
Der Vorstand freut sich über eine rege Beteiligung! 🎉
Chilbi 2026
Welches Wappen hat Beinwil am See
Die Wappen von Beinwil am See

Das ursprüngliche, seit 1598 bestehende Wappen zeigte einen Kahn mit zwei Fährleuten auf dem See. Dieses Motiv liess sich heraldisch nie überzeugend umsetzen. Ab 1945 verzierten verschiedene örtliche Unternehmen ihre Verpackungen mit dem Wappen der Herren von Beinwil, welches sich rasch durchsetzte und 1952 offiziell eingeführt wurde.[11]

Die Blasonierung des Gemeindewappens lautet: «In Weiss schräglinke blaue Spitze.» Dabei handelt es sich um das Wappen der Herren von Beinwil.
Quelle:Wikipedia
Ruhebänkli in Beinwil am See erzählen auch Geschichten
Bänkliwanderung Beinwil am See
Erleben Sie Beinwil am See einmal auf eine andere Art! Unsere Bänkliwanderung führt Sie vorbei an allen Ruhebänkli, teilweise sind auch Erzählpunkte an den Bänkli angebracht.
Der Ausgangspunkt der Bänkliwanderung befindet sich auf dem Spielplatz beim Gemeindehaus (ab dem Bahnhof zu Fuss in wenigen Gehminuten erreichbar). Nach dem Start führt uns die Route aufwärts nach Südwesten an die Grenze zu Reinach und weiter bis zur Waldhütte Pfingstacher. Wenig später passieren wir die Kantonsgrenze: Zwei Beinwiler Bänkli stehen nämlich auf Luzerner Boden … Danach beginnt der Abstieg in Richtung Hallwilersee – beim Überqueren der viel befahrenen Hauptstrasse Beinwil–Mosen ist Vorsicht geboten!
Der nächste Abschnitt der Wanderung führt uns am lauschigen Seeufer entlang bis nach Birrwil, wo wir wiederum die Hauptstrasse queren. Kurz darauf betreten wir wieder Beinwiler Boden und nehmen den letzten Abschnitt via Zihl bis zum Unterdorf unter die Füsse.
(Quelle: Dorfheftli Beinwil am See)
Die Geschichte der Böjuer Chilbi

Die Beinwiler Chilbi hat eine Tradition, welche bis ins 15. Jahrhundert zurück reicht. In vorreformatorischer Zeit war es aber eine Kirchenweihe und wurde, da es eine Art Erntedankfest war, im Herbst gefeiert.
Aufgrund der nahen katholischen Grenze war Beinwil damals ein Grenz- und Sonderfall.
Beinwil wurde dann reformiert und die Berner verboten die Kirchenweihen. Als Grenzdorf mit katholischem Einfluss wurde die Chilbi aber trotzdem aufrecht erhalten. Sie durfte aber nicht mit katholischen
Festen zusammenfallen.
So entschied man sich für den ersten Sonntag im neuen Jahr und die Berner drückten ein Auge zu. Die Chilbi blieb so erhalten, fiel aber schon damals oft für viele Jahre aus. Um die Wende des 19. Jahrhunderts wurde die Chilbi in der «Platte» durchgeführt. Dort war auch die erste richtige Metzgerei von Böju. Der Metzgerschopf und das Verkaufs-lädeli vis-à-vis bestehen noch heute.
An der damaligen Chilbi wurden, da ja nur mit Eigenprodukten gehandelt werden durfte, mit dem «Trüllirad » vor allem Würste gewonnen. So gab es dann als Höhepunkt den sogenannten Wurstkranz. Daher
stammt auch der Spruch «Mer göhnd of Böju i d'Wurscht».
Ab dem 2. Weltkrieg verschwand dann die Chilbi wieder für einige Zeit und wurde später von den beiden Brauimetzgern, Hirt Ernst und Merz Gerold (Ölers), wieder eingeführt (zu diesem Zeitpunkt war eine
gerichtliche Bewilligung nötig). So gab es dann wieder Chilbi bei «Hirt», «Braui» und «Ölerbeck» – ausschliesslich mit Waren aus Eigenproduktion.
Die Chilbi wurde zu einem Böjuer Brauch mit Freinacht, denn mancher Arbeiter blieb am Montag – krankheitshalber – zuhause. Als gewisse Vorschriften gelockert wurden, gab es die Chilbi auch bei «Chrosi Gret» und «Beck Fehlmann». Die Anlässe wurden bis in die 70er Jahre durchgeführt. Danach fand keine Chilbi mehr statt. 2007 rief der Vorstand des Ortsbürgervereins die Chilbi wieder ins Leben und führt den Böjuer Brauch im
2-Jahres-Rhythmus weiterhin durch.
Helfen Sie mit, diesen alten Brauch am Leben zu erhalten. Wir freuen uns auf zahlreiche Besucherinnen und Besucher am 14. Januar 2024 zu begrüssen und wünschen allen viel Glück beim «Trüllen».
Weltkulturerbe in Böju
Traditionsgemäss lud der Ortsbürgerverein Böju am Bettag - Samstag zu einer Führung ein. In den vergangenen Jahren fand an diesem Samstag stets ein Dorfumgang statt. In diesem Jahr entschloss sich der Vorstand für eine Besichtigung der Pfahlbauten «Ägelmoos». Die im Jahre 1996 entdeckte Pfahlbauersiedlung am Hallwilersee gehört, zusammen mit anderen Siedlungen in Europa, zum UNESCO Weltkulturerbe.
Die Kantonsarchäologin, Manuela Weber, führte die Besucher dieses Anlasses vom Badi Parkplatz zum «Ägelmoos». Frau Weber freute sich, den Besucher den Fundort der Siedlung zu zeigen. Auf die Frage, wieso sie so begeistert über diese Pfahlbauersiedlungen spreche, meinte sie: « Es ist mir ein Anliegen, «Archäologie vor Ort am Objekt» den Interessierten zu zeigen.
Die Prähistorischen Siedlungsreste liegen auf einer ufernahen Strandplatte, knapp einen Kilometer nördlich des Schiffsteges von Beinwil am See.
Die Wassertiefe hier beträgt ca. 80 cm. Professionelle Taucher haben durch Bohrungen mit Handbohrern die Ausdehnungen und den Verlauf der Kulturgeschichte erfasst. Im Spätsommer und in den Herbstmonaten 2016 und 2017 führten sie im stark gefährdetem Haldenbereich eine Oberflächendokumentation auf gut 350 m2 durch. Diverse Funde wir Scherben und Holzreste wurden bei diesen Arbeiten geborgen. Anhand der Jahresringe konnten die Archäologen das Alter der Siedlung bestimmen.
Nach dem Abschluss der Arbeiten wurde die Siedlung mit einer Geotextil und einer Kiesauflage vor einer mechanischen Zerstörung durch Welleneinwirkung geschützt. Heute steht an dieser Fundstelle eine schlichte Tafel, die die Besucher über diesen Fundort informiert.
Nach diesem großartigen Vortrag begaben sich die Besucher in die Badi Böju zum obligaten Bratwurstessen. Der Präsident des Ortsbürgervereins Böju, Peter Eichenberger, bedankte sich bei der Archäologin, Manuela Weber für den Interessanten Vortrag. Als kleines Dankeschön überreichte er Frau Weber «Merzchogle».
Links dazu:
Die Siedlung verschwindet unter Kies und Stoff
Brötliplatz im Rüteli

Neu übrnimmt der Ortsbürgerverein Böju die Pflege der «Brätlistelle im Rüteli». Der Brunnen wird in den nächsten Wochen durch einen neuen ersetzt. Vielen Dank an den Forstdienst «aargau süd».
Amerikanische Roteiche
Die in Nordamerika verbreitet Amerikanische Roteiche im Böjerwald entdeckt. Sie ist der offizielle Staatsbaum des US-Bundesstaates New Jersey.

In der Bildmitte eine Amerikanische Roteiche
Verschiedene Sagen vo Böju
Geschichte von Beinwil am See
S Geischterhuus vo Böju
de Schatz i de Kapelle
